Barrierefreiheit geht alle an – Ortsbegehung Hammelburg nimmt jeden mit

WP_20170504_15_03_07_ProWP_20170504_14_52_58_ProZur Ortsbegehung nach Hammelburg hatte der Seniorenbeirat der Stadt eingeladen. Ziel war es die Plätze und Wege rund um das sich gerade in der Renovierung befindliche Rathaus zu besichtigen. Es wurden gute Beispiele gefunden, aber auch Hindernisse wie Stufen und Kanten auf dem Buttenmarkt. Das Besondere: Bürgermeister Armin Warmuth, Stadtbaumeister Detlef Mohr, der Fachberater für Barrierefreiheit vom VdK Helmut Beck sowie die Vertreter von Seniorenbeirat und Betroffene haben gemeinsam direkt vor Ort über Lösungsansätze gesprochen.

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Mit Wissen weiterkommen – Bildungsrat im Landkreis Bad Kissingen gegründet

Die Bildungslandschaft im Landkreis Bad Kissingen soll nachhaltig verbessert und gestärkt werden. Daher hat der Landkreis Bad Kissingen kürzlich einen Bildungsrat gegründet. Dessen erste Sitzung, an der rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus dem Bereich Bildung teilnahmen, fand nun statt. „Bildung ist eine Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Entwicklung unsere Landkreises und eine der wichtigsten Ressourcen unserer Gesellschaft“, erklärte Landrat Bold bei der konstituierenden Sitzung des Bildungsrates.DSC09271

Der Bildungsrat besteht aus Vertretern aller Schularten, der regionalen Bildungsträger, der frühkindlichen Bildung, des Landratsamtes, der Kommunalpolitik, der Jugendarbeit, der Vereine und Verbände, der Wirtschaft und der Schüler.

Erste Sitzung des Bildungsrates

Auf der Tagesordnung der ersten Sitzung des Bildungsrates standen unter anderem dessen Aufgaben und Ziele. Hierzu gehören die fachliche Begleitung des regionalen Bildungsbüros sowie die Diskussion und Formulierung von Stellungnahmen zu bildungspolitischen Fragen. Außerdem berät der Bildungsrat kommunalpolitische Gremien und erarbeitet Vorschläge zur Weiterentwicklung der regionalen Bildungslandschaft.

 

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Steuerungsgruppe und Bildungskonferenz

Zudem wurde eine Steuerungsgruppe gebildet, bestehend aus 16 Personen, die ihr Amt zwei Jahre innehaben werden und die fachliche Arbeit des Bildungsrates lenken. Sie arbeitet in enger Verbindung mit dem Bildungsbüro und kann projektbezogene Arbeitskreise einrichten. Als nächste große Veranstaltung ist eine Bildungskonferenz am 29. September 2017 mit dem Thema “Integration – Bildungswege für Neuzugewanderte” geplant.

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Foto: Steuerungsgruppe des Bildungsrates (v. l. n. r.)

Andrea Herzer (Bildungsbüro des Landkreises), Landrat Thomas Bold, Philipp Pfülb (Jugendpfleger Stadt Bad Kissingen), Dieter Bauer (BSI),Aileen Schöppner (St. Elisabeth Kindergarten Premich), Eva Maria Roer (Förderverein Gesundheitszentrum e.V.), Stephan Zeller (bfz), Kerstin Baumgart (AWO Bildungswerk), Norbert Paul (Saaletal-Schule Sonderpädagogisches Förderzentrum), Sandra Herleth (Berufsfachschule für Altenpflege/Altenpflegehilfe), Marco Beier (Agentur für Arbeit), Karin Maywald (Berufsschule Bad Kissingen), Frank Kubitza (Jack-Steinberger-Gymnasium)

Auf dem Bild fehlen: Christian Buchner, Jakob-Kaiser-Realschule und die Vertreter der Kreishandwerkerschaft und des Gemeindetages

 

Das Bildungsbüro des Landkreises Bad Kissingen in der Saale-Zeitung

Bildungsbüro Foto: Ralf Ruppert/Saale-Zeitung

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Bildungsblitzlicht – Fakten auf einen Blick

Bereits John F. Kennedy sagte: „Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung, keine Bildung.“ BBL UmschlagBei den Anforderungen, die unsere Gesellschaft inzwischen an jeden einzelnen stellt, hat der unausgebildete bzw. ungebildete Mensch nur noch wenige Chancen, sich erfolgreich in die Gesellschaft und die Arbeitswelt einzufügen. Bildung ist auch ein wesentlicher Baustein, wenn es um die Integration von Menschen aus anderen Ländern und Kulturkreisen geht.

Wie ist der aktuelle Stand im Landkreis Bad Kissingen? Die wichtigsten Bildungsdaten sind nun im Rahmen des Projektes “Bildung integriert” zusammengefasst im Bildungsblitzlicht erschienen. Nähere Infos dazu im Bildungsbüro des Landkreises:  bildungsbuero@kg.de

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Bildungsbüro stellt sich vor

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Heute (Fr, 17.02.2017) hat sich das Bildungsbüro den Kolleginnen und Kollegen im Landratsamt vorgestellt. Es waren Vertreter aus fast allen Fachabteilungen anwesend, denn Bildung berührt viele Sachgebiete innerhalb der Verwaltung (Jugendamt; Ordnung und Sicherheit, IT: Internetsicherheit, Schulwegsicherheit; Soziales: u.a. Bildung und Teilhabe; KoKi Koordinierungsstelle Frühe Hilfen; Sachaufwandsträger, Schulamt, u.a.). Neben der Vorstellung des Bildungsbüros im Landkreis wird in diesem Jahr noch ein Bildungsrat gegründet (mit Vertretern aus allen Bereichen der Bildung) und es wird eine Bildungskonferenz geben.

Bildung ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Entwicklung des Landkreises Bad Kissingen und die wichtigste Ressource unserer Gesellschaft. Daher macht es sich das Bildungsbüro zur Aufgabe, die Bildungsqualität und die Bildungschancen vor Ort zu verbessern und langfristig zu sichern. Eine hochwertige Bildungslandschaft unterstützt die Region als wichtigen Standortfaktor und schafft damit die Grundlage für eine erhöhte Wohn- und Lebensqualität von Familien, sorgt für gut ausgebildete Arbeitskräfte und trägt zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit bei.

Das Bildungsbüro versteht sich als Kontakt- Beratungs- und Koordinierungsstelle rund um Fragen der Bildung. Die Vernetzung der einzelnen Bildungsakteure, wie auch die Erfassung aller bildungsrelevanten Daten ist notwendig, um die Bildungsqualität zu optimieren und den nötigen Handlungsbedarf zu ermitteln.
Lernen – ein Leben lang

In allen Lebensphasen sollen die Bürgerinnen und Bürger von passenden Bildungsangeboten profitieren können. Zeitgleich sollen die Bildungsmöglichkeiten für Neuzugewanderte, d.h. Flüchtlinge und Migranten, und ebenso alle Neubürger, koordiniert und verbessert werden.
Aufgaben des Bildungsbüros

  • Koordinierung und Vernetzung der Bildungsakteure
  • Optimierung der Bildungsangebote
  • Erhöhung der Bildungsbeteiligung
  • Koordinierung des Bildungsrats
  • Planung und Durchführung der Bildungskonferenz
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Verbesserung der Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit
  • (Weiter-) Entwicklung der Bildungslandschaft

Kontakt

Das Bildungsbüro ist unter der zentralen Mail-Adresse bildungsbuero@kg.de erreichbar.

 

Bildungsbüro
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Impressionen vom Dreh zur Vorstellung Berufsbildungszentrum Münnerstadt

Attraktive Ausbildungsmöglichkeiten am Berufsbildungszentrum Münnerstadt

Am Berufsbildungszentrum Münnerstadt können junge Erwachsene, aber auch Quereinsteiger egal welchen Alters, an insgesamt 6 Schulen soziale Berufe erlernen. Zur Darstellung des umfassenden Profils des Berufsbildungszentrums entsteht derzeit ein Film, der die Möglichkeiten und Chancen für alle Interessierten an sozialen Berufen aufzeigt.

Schulleiter BBZ Harry Koch Gesprächsrunde Dreh BBZ Münnerstadt Dreh Berufsbildungszentrum Münnerstadt

 

 

Vortragsreihe “Zuhause daheim” zieht Besucher

Investition in die eigene Zukunft – Vortragsreihe des Landkreises gab wertvolle Tipps zum Wohnen im Alter

Heute schon an morgen denken – dazu ermutigte Referentin Bettina Wurzel die zahlreichen Besucher der Vortragsreihe „Zuhause daheim – Wohnen im Alter“ am 25.02.2016 in Bad Brückenau. Denn das eigene Zuhause altersgerecht auf Vordermann zu bringen sei eine Investition in die eigene Zukunft. Und diese Zukunft wünschen sich die meisten Menschen daheim zu verbringen.

Deshalb gab es bei der Informationsveranstaltung des Landkreises Bad Kissingen in der Georgi-Kurhalle wertvolle Tipps. So zeigte Wurzel auf, wie die Wohnung auch mit einfachen Tricks barrierefrei gestaltet werden kann. Barrierefreiheit – das bedeutet nach Auffassung der Referentin ohne Hilfe zurechtzukommen. Das kann zum Beispiel ein Handlauf im Treppenhaus sein oder Steckdosen, die so angebracht sind, dass man sie bequem erreichen kann, ohne sich zu bücken. Klar ist hierbei auch Prävention gefragt. Wenn man sowieso Umbaumaßnahmen vorhat, sollte man die Barrierefreiheit gleich mit einplanen, so Wurzel. Zumal es für solche Maßnahmen auch Fördermöglichkeiten gibt. So fördert zum Beispiel die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) den barrierefreien Umbau mit Zuschüssen oder Krediten. Neben Wurzel, die als Behindertenbeauftragte arbeitet und über die Hanns-Seidel-Stiftung Vorträge zum Thema „Wohnen im Alter“ hält, informierte Sebastian Dresbach vom Zentrum für Telemedizin die rund 80 Besucher. Und zwar darüber, wie technische Hilfsmittel den Alltag von SeniorInnen vereinfachen können. „Ambient Assistent Living“ lautet das Zauberwort – „länger Zuhause leben durch Technik“, wie es Dresbach frei übersetzt. Die Bandbreite ist dabei groß: vom Objektfinder, der anzeigt, wo sich Gegenstände befinden, wenn man sie verlegt hat, über Sturzprävention durch Lichtsteuerung bis zur intelligenten Herdüberwachung. Vorteilhaft ist vor allem, dass viele technische Helferlein auf Funk laufen. Dadurch ist ein Nachrüsten im Bestand leicht möglich.

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Das große Interesse an der Veranstaltung zeigt, dass das Thema vielen Menschen unter den Nägeln brennt. Deshalb findet „Zuhause daheim – Wohnen im Alter“ als Vortragsreihe an verschiedenen Orten im Landkreis statt.

im April in Maßbach:

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Juni Bad Bocklet, September Hammelburg, im November in Münnerstadt:

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Organisiert ist die Reihe von den Projektmanagements „Demographie“ und „Mitten im Ort“ des Landkreises Bad Kissingen, die durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat gefördert werden. Die Vortragsreihe ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Barrierefreiheit geht alle an

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Die barrierefreie Gemeinde” – Informationsnachmittag bietet Handwerkszeug für Gemeinden und Städte im Landkreis

Werbeschilder in der Fußgängerzone, Treppenstufen ins Rathaus oder ein Geldautomat mit Touchscreen – Barrieren im öffentlichen Raum machen den Alltag für Menschen mit Einschränkungen manchmal schwierig. Letzteres z.B. für Menschen mit Sehbehinderung.

Barrieren abbauen im öffentlichen Raum – das haben sich mittlerweile schon viele Gemeinden und Städte im Landkreis Bad Kissingen auf die Fahnen geschrieben und erste Schritte getan. Sich über weitere Möglichkeiten schlau machen und austauschen wollen weiterhin viele – daher war der Fachnachmittag in Bad Kissingen gut besucht. Rund 50 Vertreter aus den Kommunen – darunter Bürgermeister, Räte, Seniorenbeauftragte und Mitarbeiter der Bauverwaltung – informierten sich.

„Wichtig aber ist eine Strategie und keine Salamitaktik.” Das betonte Daniela Kircher, Bauoberrätin bei der Regierung von Unterfranken beim Fachnachmittag „Die Barrierefreie Gemeinde – Leitfaden und Checklisten”. Eingeladen hatte Landrat Thomas Bold. Die Teilnehmer des Fachnachmittags bekamen wichtige Impulse, wie das Thema „Die barrierefreie Gemeinde” nicht nur richtig anpackt, sondern auch immer wieder nachgehalten werden kann.

Vorgestellt wurde der Leitfaden „Die barrierefreie Gemeinde”, herausgegeben vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr – ein sehr gelungenes Handwerkszeug für die Umsetzung in die Praxis. Außerdem berichtete Armin Kraus von der Bayerischen Architektenkammer über die gesetzlichen Grundlagen zur Barrierefreiheit bei öffentlichen Bauvorhaben. Antje Rink vom Projektmangement „Demographie” des Landkreises Bad Kissingen stellte schließlich die drei Checklisten vor, die extra für engagierte Bürger, Senioren und Behindertenvertreter zusammen mit dem Kreisverband des VdK erarbeitet wurden und das Aufzeigen von Barrieren in der Gemeinde erleichtern sollen. „Die Checklisten können als Instrument zur Bürgerbeteiligung benutzt werden, wenn Gemeinden das Thema Barrierefreiheit strategisch angehen wollen. Die Checklisten können aber auch als Orientierung für eine Ortsbegehung genutzt werden”, heißt es vom Projektmangement „Demographie”.

Das bestätigte auch der dritte Referent des Nachmittages, Eberhard Grünzinger vom VdK, Abteilung Ehrenamt und Soziale Praxis. Er war extra aus München angereist und ermutigte alle Anwesenden zur Nutzung von Checkliste und Ortsbegehung, um das Thema Barrierefreiheit in der Gemeinde zu verankern. „Wichtig ist, auch Betroffene dazu zu holen. Zum Beispiel Menschen mit Geh- und Sehbehinderung. Denn was für Gehbehinderte vielleicht barrierefrei ist, kann für Sehbehinderte erst zur Barriere werden. Man lernt, Kompromisse zu machen.” sagte Grünzinger bei seinen Ausführungen.

2017 soll es eine Bilanzveranstaltung geben und die Erfahrungen bei der Anwendung der Checklisten und der Durchführung von Ortsbegehungen ausgewertet werden.

Die Checklisten stehen ab sofort zum Download zur Verfügung auf der Seite des Landkreises unter Zukunft gestalten/ Regionalmanagement/ Projektmanagement Demographie im Fokus. Der Leitfaden des Staatsministeriums kann als Broschüre bestellt oder ebenfalls auf der Seite des Staatsministeriums heruntergeladen werden.

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Jugendrat Geroda-Platz baut einen Grillplatz

Nach wochenlangen Arbeiten war der neue Grillplatz endlich fertig. Quasi aus dem Nichts auf grüner Wiese haben die Jugendlichen mit Unterstützung vom Bürgermeister und dem Bauhof einen Grillplatz gebaut. Die feierliche Einweihung für die Geröder und Plätzer fand statt am Samstag, 06.08.2016 ab 16:00 Uhr auf dem Grillplatz. An einer Wäscheleine waren Fotos angebracht, die den Baufortschritt dokumentiert haben. Für Verpflegung war gesorgt, denn schließlich dürfen Würstchen auf einem Grillplatz nicht fehlen. Bürgermeister Alexander Schneider sprach ein Grußwort und Pfarrer Carsten Friedel segnete den Platz.

Es war zwar windig und kalt für einen Samstag im August, dennoch waren viele neugierige Einwohner gekommen, um sich das erste Projekt des neu gewählten Jugendrates anzuschauen:

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Das Bildungsportal des Landkreises Bad Kissingen bietet:

Informationen zu:

– aktuellen Bildungs- und Weiterbildungsangeboten
– den Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen
– Beratungsstellen und Ansprechpartnern
– Bildungswegen, Voraussetzungen, Übergängen und Umschulung
– Abschlüssen, Finanzierung, Förderungen und Beratung
– Schulen, Kindertagesbetreuung, Büchereien und Museen

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