„Ergotherapie bei Demenz“ Netzwerktreffen in Münnerstadt.

Das KompetenzNetzwerk Demenz bot seinen Akteuren auch beim 7. Netzwerktreffen einen spannenden Vortrag. Daneben war erneut die Öffentlichkeit aus dem Landkreis Bad Kissingen und Fachpersonal via Pressemitteilung eingeladen. Hauptreferent im Betreuten Wohnen Haus St. Michael in Münnerstadt, in dem das Treffen stattfand, war Jochen Fromm,  Ergotherapeut der Capio-Franz-von-Prümmer-Klinik in BAd Brückenau zum Thema “Ergotherapie bei Demenz”. Er ist Leiter Ergotherapie Capio-Klinik und Spezialist für Dysphagie. Nach der Vernetzungspause wurde Aktuelles aus der Netzwerkarbeit besprochen, u.a. die Vorstellung des Demenzwegweiser, die Vorstellung der neuen Vortragsreihe und der Stand Homepageentwicklung. Schließlich wurde auch über Vorhaben debattiert, wie zum Beispiel die geplante Initiierung von Selbsthilfegruppen oder dem Wunsch nach  weiteren Workshopangeboten.

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Keine Chance für Stolperfallen & Co in Hammelburg

Der Weg in ein barrierefreies Zuhause – Veranstaltungsreihe zusammen mit der Bayerischen Architektenkammer machte Station in Hammelburg

Jung und Alt waren zu diesem Abend mit Vorher-/ Nachher-Beispielen in die Markthalle Hammelburg gekommen. Die Veranstaltung richtete sich explizit an alle Altersgruppen, denn es sollte frühzeitig auf das Thema Wohnen ohne Barrieren aufmerksam gemacht werden. Je eher wir an später denken und Barrierefreiheit bei Bau oder Umbauüberlegungen mit berücksichtigen, umso geringer ist der Handlungsdruck im konkreten Fall. Das machte auch Armin Kraus von der Bayerischen Architektenkammer mit seinen Beispielen deutlich, die er für seinen Vortrag ausgesucht hatte.

Barrierefreiheit geht alle an und bietet insbesondere in den eigenen vier Wänden nicht nur für ältere Menschen sondern auch für Familien und Menschen mit Handicap oder nach einem Unfall ein Plus an Komfort. Teilweise mit einfachen Vorkehrungen können Stolperfallen entweder von Anfang an verhindert oder nachträglich aus dem Zuhause entfernt werden, damit die Bewohner im Fall des Falles gut zurechtkommen.

Im Anschluss und auch zwischendurch haben die Besucher immer wieder Fragen gestellt und eigene Fälle angesprochen. Häufig konnte der Referent eine Rat geben oder andere Teilnehmer gaben Tipps aus eigener Erfahrung.  Die Veranstaltungsreihe wurde gemeinsam vom Projektmanagement Demographie und Mitten im Ort Station organisiert. Der Eintritt war kostenfrei!

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Rink: Tel. 0971/8015201.

Jugend beteiligen digital – auch in meiner Kommune?!

Fachveranstaltung informiert über Jugendbeteiligungsprojekte im Landkreis und die Chancen der Beteiligung 4.0

„Junge Menschen an den Geschicken der Kommune zu beteiligen ist nicht nur Wunsch vieler Jugendlicher in unserem Landkreis, sondern kann ebenso ein Standortvorteil für Kommunen sein.“ Mit diesen Worten lud Landrat Thomas Bold am Dienstag (19.06.18) die Bürgermeister und Jugendbeauftragten in den Großen Sitzungssaal des Landratsamtes ein.

Zunächst informierte der Experte für digitale Bildung, Alexander Schmieden, von der Firma just ask! aus Maßbach über die Chancen einer digitalen Beteiligung junger Menschen und gab Input, wie diese in der Kommune gelingen kann. Zur Veranschaulichung bezog er dabei digitale Umfrage-Apps in seine Präsentation mit ein. Außerdem kamen Jugendliche selbst in einer moderierten Gesprächsrunde zu Wort.

Im Gespräch – Jugendliche berichten

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So waren aus der Stadt Bad Kissingen drei junge Menschen aus dem Jugend- und Kulturzentrum gekommen, um den Teilnehmer*innen von ihren Erfahrungen mit Beteiligung im Rahmen des Filmteams „Bad Kissingen TV“ zu berichten. Darüber freute sich auch das Stadtoberhaupt, denn die Stadt investiert gezielt in die Jugendbeteiligung: „Wir sind froh über die Gelegenheit einen Jugendbeirat als beratendes Organ in Jugendfragen nutzen zu können, und das tun wir auch,“ stellte Oberbürgermeister Kay Blankenburg fest. Man sei gut aufgestellt hinsichtlich der Einbeziehung junger Menschen über den Beirat, aber es gäbe auch hier noch Spielraum, stellte das Stadtoberhaupt gleichzeitig fest.

Daneben ging es bei der Fachveranstaltung am Dienstag außerdem um die Erfahrungen mit neuen Beteiligungsprojekten u.a. in Münnerstadt und Geroda-Platz aber auch Wildflecken und Bad Brückenau. Hier konnte das Regionalmanagement des Landkreises mit seinem Projektmanagement Demographie in den vergangenen drei Jahren wertvolle Erfahrungen sammeln: Was funktioniert in der Zusammenarbeit mit den jungen Menschen und was geht eher nicht, wenn eine Stadt oder Gemeinde ihre jungen Menschen in die Gestaltung einbeziehen möchte. „Wenn der Bürgermeister seine Jugendlichen persönlich einlädt und mit Vornamen anspricht. Das funktioniert gut“, ist beispielsweise die Erfahrung von Bürgermeister Alexander Schneider aus Geroda-Platz. In dem Markt hat sich vor zwei Jahren ein Jugendrat gebildet, der zum Beispiel einen Grillplatz geplant und verwirklicht hat. Heute ein schöner Treffpunkt im Freien für alle Generationen zum Grillen oder Picknicken.

Dem kann sich auch der Stadtjugendpfleger von Münnerstadt und Mitarbeiter von Pro Jugend, René Felcht, anschließen: In Münnerstadt hatte der Bürgermeister zwei Jahre in Folge die Jugendlichen persönlich eingeladen. Jedes Mal waren sie gekommen, um zu sagen, was fehlt und um eigene Projekte zu gestalten, wie zum Beispiel ein Fest für junge Menschen und einen eigenen Stand beim Stadtfest.

Digitale Beteiligung, ohne Überforderung

Zur Behandlung dieses Themas war Regina Renner vom Bayerischen Jugendring angereist. Die Referentin widmete sich abschließend der Frage, wie kann digitale Beteiligung gelingen, ohne Verwaltung sowie Stadt- und Gemeinderat zu überfordern, und wie nützlich kann dabei das Internet sein? Die Referentin hatte unter anderem im Landkreis Bad Kissingen zwischen 2016 und 2017 im Rahmen einer Studie die politische Beteiligung junger Menschen im Internet erprobt hat. Sie erläuterte noch einmal, wie wichtig die Kombination von realer und virtueller Beteiligung sei. Außerdem ging sie auf die Erfolgskriterien für Jugendbeteiligung ein.

Alle Teilnehmer*innen des Nachmittags erhielten die eigens dafür angefertigte Broschüre „Neue Formen der Jugendbeteiligung in Städten und Gemeinden“. Darin gibt es einen umfassenden Überblick über die durchgeführten Maßnahmen und gewonnenen Erkenntnisse. Die Broschüre wird außerdem im Nachgang an die Stadt- und Gemeinderäte im Landkreis verteilt.

Als Ausblick unterbreitete die Leiterin des Regionalmanagements, Cordula Kuhlmann, das Angebot an die Städte und Gemeinden, sich als Pilotkommune für digitale Jugendbeteiligung zu bewerben und dabei in den weiteren Schritten durch das Regionalmanagement des Landkreises begleitet zu werden.

Hintergrund:

Im Herbst 2015 hat das Projektmanagement „Demographie“ vom Landkreis Bad Kissingen damit begonnen, eine Empfehlung aus der repräsentativen Jugendbefragung von 2013 umzusetzen, wonach neue Formen der Kinder- und Jugendbeteiligung in der Kommune erprobt werden sollten. Die Umfrage hatte zuvor gezeigt, dass einiges Potential zur Mitwirkung junger Menschen an den Geschicken der Kommune nicht genutzt wurde. Im Rahmen einer gebildeten Arbeitsgruppe aus jungen Menschen, Bürgermeistern, Jugendbeauftragten und Mitarbeitern der kommunalen Jugendarbeit kristallisierten sich die Gemeinde Geroda-Platz und die Stadt Münnerstadt zu Modellgemeinden heraus. Die Stadt Bad Brückenau und der Markt Wildflecken meldeten ebenfalls Bedarf an der Durchführung einer Beteiligungsform an. Glücklicherweise viel genau in diese Projektlaufzeit das Angebot des Bayerischen Jugendrings zur Beteiligung am Modellvorhaben „politische Beteiligung junger Menschen im Internet“, wofür sich der Landkreis Bad Kissingen beworben hat und schließlich ausgewählt wurde. Anschließend wurden in Geroda-Platz und Münnerstadt Erfahrungen gesammelt, wie online-Beteiligung funktionieren kann und wo die Grenzen ihrer Wirksamkeit sind. Die Erfahrungen aus diesen Kommunen zur online- und offline-Beteiligung wurden in der Fachveranstaltung am Dienstag und der angefertigten Begleitbroschüre zusammengefasst.

 

Das Regionalmanagement wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat.

 

„Demenz mit Leichtigkeit begegnen“ – Sophie Rosentreter live bei den Bad Kissinger Gesundheitstagen

Sophie Rosentreter, bekannt aus Medien und TV, kommt mit einer wichtigen Mission am 28.04.2018 nach Bad Kissingen: Sie berichtet von der Demenz ihrer Großmutter Ilse und ihrem eigenen Weg, dieser Erkrankung mit neuem Verständnis zu begegnen. Ein Erlebnis, das sie auf Einladung vom KompetenzNetzwerk Demenz schildert und das zu Tränen rührt, aber unter den Zuhörern auch Hoffnung verbreitet. Dazu verknüpft sie eigenes Erleben mit gewonnenem Know-how zu einem Konzept, das Angehörige stark macht und Pflegeprofis ermutigt.

Über neun Jahre begleitete sie die fortschreitende Demenz ihrer Großmutter Ilse und stand – gemeinsam mit ihrer Familie – oftmals hilflos vor den Veränderungen, die mit der geliebten Großmutter geschahen. Dies war ein Wendepunkt im Leben der Moderatorin. Sie ließ sich in der Pflege schulen und lernte von den Besten, die im Themenbereich Demenz versiert sind.

Heraus kam das wunderbares Konzept „Ilses weite Welt“ Es besteht im Wesentlichen aus Filmen, die es so bisher nicht gab. Bewusst langsamer gefilmt, sehr viel langsamer als alles, was man aus Film und Fernsehen kennen. Alltagshandlungen wie Kinder im Tierpark, Haushalts- und Alltagserleben werden in Echtzeit eingefangen.

Dazu gibt es Materialien, die behutsam das Erinnern fördern und zugleich den Dialog mit den erkrankten Menschen wieder ermöglichen.

Das Konzept richtet sich sowohl an Pflegeprofis als auch an pflegende Angehörige: „Ich weiß nur zu gut, wie schwierig es für eine Familie ist, wenn das Gefühl wächst, zu den Lieben nicht mehr vorzudringen und sie damit ein Stück weit zu verlieren. Da sind viele Emotionen im Spiel und eine große Hilflosigkeit – gerade im privaten Umfeld. Genau da setzen wir mit unseren Hilfsangeboten an.“

Der Vortrag wird gesponsert vom KompetenzNetzwerk Demenz im Landkreis Bad Kissingen, das an diesem Tag mit einem eigenen Stand (Stand 10 in der Wandelhalle) seinen neuen Demenzwegweiser und seine Veranstaltungsreihe vorstellt. Der Vortrag ist kostenfrei, am Samstag 28.04.2018, um 11 Uhr im Rossini Saal in Bad Kissingen.

Hintergrund: In dem Bestreben einer besseren Versorgung von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen arbeiten im KompetenzNetzwerk Demenz Ärzte, Pflegeinrichtungen, Kliniken, ambulante Dienste, Sozialstationen und Wohlfahrtsverbände sowie Vereine, Pfarreien und die Seniorenbeauftragten der Kommunen zusammen.

Ziel ist es, ein stabiles und funktionierendes Netzwerk zu etablieren, indem Akteure die Gelegenheit zum Fach- und Erfahrungsaustausch haben, die Gelegenheit zum Wissenszuwachs sowie die Möglichkeit zur gegenseitigen Wertschätzung ihrer Arbeit.

Ganz neu ist die Entwicklung eines Demenzwegweisers sowie einer Veranstaltungsreihe für die Öffentlichkeit.

Träger ist der Landkreis Bad Kissingen.

Kontakt: Antje Rink, 0971.801 5201, antje.rink@landkreis-badkissingen.de

https://www.facebook.com/Demenznetzwerk/

www.zukunft-landkreis-badkissingen.de

 

 

 

 

 

Ein “Danke” für die Jugend in Rannungen

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Viele junge Menschen engagieren sich in ihrer Gemeinde – im Verein, in einem Jugendraum, bei den Ministranten oder bei ehrenamtlichen Hilfsarbeiten. Aber wer dankt ihnen dafür und wie? Zum ersten Mal im Landkreis Bad Kissingen hat die Gemeinde Rannungen es sich zur Aufgabe gemacht, jungen engagierten Menschen in der Gemeinde eine Anerkennung zukommen zu lassen. Initiiert und begleitet durch das Projektmanagement Demographie hat sich Anfang des Jahres eine Projektgruppe aus Vereinsvertretern, Bürgermeister, Leiterinnen der Ministranten sowie dem Jugendbeauftragten und dem Jugendraum gebildet. Monatlich hat man sich getroffen , um über das “Wem wollen wir danken und wie wollen wir danke sagen?” auszutauschen und Entscheidungen zu treffen. Am Ende stand fest: alle engagierten Jugendlichen bekommen eine kleine Überraschung bestehend aus Einkaufsgutschein, Süßigkeit und einem Dankeschreiben des Bürgermeisters. Diejenigen Jugendlichen, die sich besonders engagieren bekommen einen etwas höher dotierten Einkaufsgutschein mit Süßigkeit und zwar übergeben in der Bürgerversammlung, damit die Geste der gemeinde auch eine Wirkung nach außen hat.

Eine Evaluierung wurde in die Übergabe integriert (Feedbackkarten für die Jugendlichen, schnelles Feedback durch Punkte bei der Bürgerversammlung, rückwirkende Feedbackabfrage im Gemeindeblatt mit Responsemöglichkeit erfolgt noch).

Feedback-FotoÜbergeordnetes Ziel beim Vorgehen in Rannungen war es, Vereins- bzw. Initiativen übergreifend, im Namen der Gemeinde den jungen Menschen eine Wertschätzung zukommen zu lassen und sich für das Engagement im Verein/ einer Initiative / der Gemeinde zu bedanken. Damit soll die Identifikation mit dem Heimatort und das politische Interesse junger Menschen gestärkt werden. Außerdem sollten Kosten- und Organisationsaufwand so gestaltet sein, dass das Vorhaben in dieser oder ähnlicher Form in zwei Jahren aus eigener Kraft der Gemeinde und Vereine wiederholt werden kann.

Zuhause daheim – Fortsetzung folgt

MediaFoto1 Mediafoto2 Bürgermeister Gotthard Schlereth, Seniorenbeauftragte Markt Oberthulba und MAnfred Manger Seniorenunion

Zuhause ist kein Ort, sondern ein Gefühl“ besagt ein Spruch, der regelmäßig Wohnungswände ziert. Gerade im Alter verbringen wir immer mehr Zeit im Zuhause. Von daher ist es wichtig, dass dieser Ort unseren Ansprüchen gerecht wird und wir uns dort wohlfühlen. Selbstbestimmt, stolperfrei und sicher wollen wir idealerweise leben. Wie das möglich ist, zeigte die Vortragsreihe „Zuhause daheim – Informationen zum Wohnen im Alter“ gestern (09.11.2017) im Pfarrsaal Oberthulba. Organisiert von den Projektmanagements „Demographie“ und „Mitten im Ort“, beide gefördert durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, gab die Veranstaltung an verschiedenen Stationen im Landkreis Hilfestellung zum Thema selbstbestimmt Wohnen auch im Alter. So bekamen die interessierten Besucher gestern Abend wertvolle Tipps zum Für und Wider vom Betreuten Wohnen oder Service Wohnen, wie es unter anderem die Carl-von Hess-Stiftung anbietet. Über die Entstehung und Umsetzung einer solchen Wohnform berichtete exemplarisch Albrecht Eyrich-Halbig von Eyrich-Halbig-Holzbau GmbH, die ein Betreutes Wohnen in Oberthulba geplant und verwirklicht haben.

Der Vortrag machte deutlich, dass Betreutes Wohnen Vorteile haben kann, wenn ältere Menschen beim Wohnen in den eigenen vier Wänden nach und nach mehr Unterstützung benötigen, denn bei dieser Wohnform gibt es immer einen Kümmerer, der regelmäßig vorbeischaut, guckt ob alles stimmt und wo ggf. Unterstützung nötig ist.

Wer doch lieber im gewohnten Umfeld bleiben möchte, konnte sich mittels Erlebnisberichten und kostenfreiem Informationsmaterial inspirieren lassen. Neben einem kleinen Trickfilm gab es kostenfrei die begehrte Broschüre “Daheim wohnen bleiben! – Beratung zur Wohnungsanpassung für altersgerechtes Wohnen” vom Verein Stadtteilarbeit in München mit zahlreichen bebilderten Bespielen, Checklisten und einer Übersicht zu Fördermitteln.

Sicher ohne Stolperfallen zuhause unterwegs zu sein ist das eine. Sicher sein das andere. Gerade Senioren geraten immer öfter ins Visier der Diebe und Betrüger. Wie man sich dagegen schützen kann, verriet Roland Schmied von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle. Vor Enkeltrick, Schockanrufern und dubiosen Haustürgeschäften sollten die Besucher der Veranstaltung in Bad Kissingen nun gewappnet sein.

In 2017 stand bei der Vortragsreihe die Praxis im Fokus: Es wurden viele Erfahrungsberichte und Beispiele gegeben rund um das Thema „Wohnen im Alter“. Bauherren informierten aus erster Hand über ihre Erfahrungen mit dem barrierefreien (Um-) Bauen und gaben wertvolle Tipps mit auf den Weg. Betreiber alternativer Wohnformen stellen sich und ihre Wohnform vor und berichten über deren Umsetzung. Außerdem gab Roland Schmied von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Schweinfurt sehr anschaulich und eindrucksvoll Hinweise zur Sicherheit in den eigenen vier Wänden sowie am Telefon.

Im kommenden Jahr wird die Reihe fortgesetzt, dann wieder in den größeren Orten des Landkreises und verstärkt mit Diskussionsrunden-Charakter.

Organisiert wird die Vortragsreihe von den Projektmanagements „Demographie“ und „Mitten im Ort“ des Landkreises Bad Kissingen, beide gefördert durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat. Bei Fragen können Sie sich gerne an die Projektmanagerinnen Antje Rink (0971/801-5201) und Anke Barthel (0971/801-5190) wenden.

Gewusst wie – Neuer Ratgeber gibt wertvolle Tipps

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Wenn man das Arbeitsleben hinter sich lässt, stellt sich im Alter und im wohlverdienten Ruhestand oft die Frage, wie es weitergehen soll, was man nun mit seiner neuen Freizeit anfängt und wer einem bei den alltäglichen Dingen des Lebens, aber auch in Notsituationen helfen und unterstützen kann. Ein neuer Lebensabschnitt bringt in den meisten Fällen Veränderungen mit sich, um die man sich kümmern muss.
Darum ist nun der neue Ratgeber „Älter werden im Landkreis Bad Kissingen‟ erschienen. „Wir wollen unsere Bürgerinnen und Bürger unterstützen und bieten darum im Seniorenratgeber wichtige Antworten und Lösungen – und zwar nicht nur für Senioren, sondern auch für Angehörige, und alle, die sich schon jetzt Gedanken um das eigene Älterwerden machen“, erklärt Landrat Thomas Bold.

 

 

Jede Menge Infos und praktische Tipps

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Die inzwischen rund 100 Seiten dicke Broschüre erscheint nun schon in seiner vierten Auflage. Auch in den letzten Jahren war die Nachfrage enorm. „Das macht deutlich, wie wichtig eine so kompakte Sammlung an Informationen ist“, betont Landrat Bold. Neben einem frischen, modernen Layout wurden in dem Ratgeber die wichtigsten Infos auf den aktuellen Stand gebracht. Zu finden sind jede Menge Adressen und Anregungen, die als Unterstützung dienen sollen – und zwar in den verschiedensten Bereichen.
Der Ratgeber gibt also praktische Hilfestellungen und Tipps zu den Themen aktive Freizeitgestaltung, Beratungsangebote und Hilfe, Wohnen im Alter und Pflege, aber auch über vieles mehr, weiß die verantwortliche Projektmanagerin „Demographie“, Antje Rink: „Wir haben uns bemüht neben Kontakten und Adressen dem Leser insgesamt einen Erkenntnisgewinn zu den Themen Barrierefreiheit, Wohnen im Alter, Pflege und Aktivität im Alter zu liefern. Damit richtet sich die Broschüre nicht nur an Menschen, die sich im Rentenalter befinden, sondern auch an Angehörige und im Grunde alle, die das Thema älter werden im weitesten Sinne berührt!“

Gruppenbild

Das Besondere an dieser Broschüre: Sie wurde nicht am Schreibtisch eines entfernten Verlages getextet, sondern im Landratsamt selbst. Zunächst hatte sich zur Erarbeitung des Ratgebers ein Team zusammen gefunden und mehrmals getroffen, um Themen und Inhalte zu besprechen. In dieser Gruppe vertreten waren die beiden Fachstellen für pflegende Angehörige Bad Kissingen und
Münnerstadt, die beiden Seniorenbeiratsvorsitzende Bad Kissingen und Hammelburg, die Vertreterin einer privaten Pflegeversicherung, außerdem der Vertreter eines ambulanten Dienstes, die gerontopsychiatrische Vernetzung Main-Rhön sowie die Carl-von-Heß‘sche Sozialstiftung und die Koordinationsstelle mehrLEBEN des BRK.
Zudem arbeitete der Landkreis mit dem Verein „Bürger retten Leben e.V.“ zusammen, der die Broschüre gemeinsam mit dem Landkreis verlegt und das Kapitel „Herzsicherheit“ zugeliefert hat. Anschließend hat sich das Projektmanagement Demographie einige Woche mit dem Texten beschäftigt. Schließlich gab es zahlreiche Korrekturläufe und einiges kritisches Gegenlesen. Anzeigenaquise, Satz / Layout und Druck realisierte der WIKOMMedia Verlag.

„Allen Beteiligten gilt unser herzlicher Dank für ihr Know-How und die tatkräftige Unterstützung“, so Landrat Bold.

Der Ratgeber ist an der Infotheke des Landratsamts und im Bürgerservice der Rathäuser kostenfrei erhältlich.

(Bild: v.r.n.l.: Landrat Thomas Bold, PM Demographie/ Antje Rink, “Bürger retten Leben” e.V./ Jochen Müller)

Die online-Broschüre finden Sie hier

Ausbildung Heilerziehungspfleger/in im Dominikus-Ringeisen-Werk

Anna-Maria absolviert ihre Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin im Dominikus-Ringeisen-Werk. Sie begleitet Menschen mit Behinderungen und bietet Assistenz und Unterstützung in vielen Lebenslagen. An ihrer Ausbildung schätzt sie, dass sie sich selbst verwirklichen kann und etwas Gutes tut.

Bewirb auch du dich als Altenpfleger/in im Dominikus-Ringeisen-Werk auf www.komm-zum-drw.de. Das Portal für soziale Berufe.

Mensch – Biene – Bildung

Was macht eigentlich ein Bienenhirte? Michael Hermann erklärt’s! Er kümmert sich in Maria Bildhausen um die Insekten und klärt Besucher über deren Bedeutung auf. Das Ganze ist Bestandteil des Projekts “Mensch – Biene – Bildung”, für das vor kurzem der LEADER-Förderbescheid übergeben wurde.

Infos auf einen Blick – Flyer KompetenzNetzwerk Demenz ist da!

Der neue Informationsflyer vom KompetenzNetzwerk Demenz ist da. Er wird in den kommenden Tagen im Landkreis verteilt – an Rathäuser, Einrichtungen und Beratungsstellen. Bitte melden, wenn Sie Flyer benötigen: Antje Rink 0971.801 5201.

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