SOS-Rettungsdosen finden ihren Weg zu den Menschen

Weil jede Sekunde zählt, wenn Rettungskräfte Erste Hilfe leisten und dafür alle wichtigen Informationen über den Patienten benötigen – zum Beispiel über Krankheiten und Medikamente für deren Behandlung – hat das Projektmanagement „Demographie“ in dieser Woche (01.03.2017) den Allianzmanagern die SOS-Rettungsdose vorgestellt. Die Rettungsdosen wurde vom KompetenzNetzwerk Demenz erworben und sollen nun von den Allianzmanagern in die Gemeinde- bzw. Stadträte gebracht werden. Diese können dann entscheiden, in welcher Form die SOS-Dosen den Bürgern vor Ort zur Verfügung gestellt werden.

WP_20170105_06_56_28_Pro WP_20170105_06_57_51_ProWP_20170105_07_06_47_ProDie SOS-Rettungsdose kann lebensrettend sein:

Eine Dame hat den Notruf gewählt. Herr Müller, ihr Nachbar, sei im Gang des Mietshauses zusammengebrochen, sagt sie mit zitternder Stimme. Er sei um die 80 und lebe alleine, berichtet sie, die Angehörigen kämen zwar häufig vorbei, seien aber gerade im Skiurlaub. Notarzt und Krankenwagen rücken an und kümmern sich um Herrn Müller. Er ist schwach und verliert immer wieder das Bewusstsein. Was Arzt und den Hilfskräften jetzt brauchen: Infos zu (Vor-) Erkrankungen, Unverträglichkeiten, Medikamenten, Erreichbar-keiten von Angehörigen. Nur woher sollen die Rettungskräfte diese Infos bekommen und falls es sie irgendwo in der Wohnung gibt: Wo und wie könne sie diese Angaben finden?    Doch Herr Müller hat vorgesorgt: Am Türrahmen entdecken die Sanitäter einen kleinen roten Aufkleber. „Rettung aus der Dose – SOS – Ich mach mit!“, steht in weißer Schrift darauf. Dieser Sticker bedeutet, dass Herr Müller eine SOS-Rettungsdose besitzt. Diese wird immer an derselben Stelle aufbewahrt – im Kühlschrank. Der ist in jeder Wohnung leicht zu finden; eine lange Suche nach Notizen oder anderen Unterlagen bleibt daher erspart.     In der SOS-Dose befindet sich ein Zettel mit den wichtigsten persönlichen und medizinischen Infos zu dem Patienten. Das verschafft den Rettungskräften mehr Zeit für die richtige Behandlung des Patienten, was lebenswichtig sein kann.      Herr Müller hat hohen Blutdruck und nimmt unter anderem Blutverdünner ein, erfahren die Sanitäter. Da er gestürzt ist und eventuell innere Blutungen hat, ist dieses Wissen sehr wichtig für die Erstversorgung und die darauffolgenden Behandlung im Krankenhaus.   Drei Wochen später ist Herr Müller wieder zu Hause. Seiner Nachbarin hat er einen Blumenstrauß und eine SOS-Rettungsdose geschenkt – für den Fall, dass auch sie einmal Hilfe benötigt.      Gehen Sie es an!    Herr Müller ist kein Einzelfall. Jeder – egal wie alt oder wie gesund – kann durch einen Unfall oder eine unvorhergesehen Erkrankung in eine Situation gelangen, in der er den Rettungskräften nicht mitteilen kann, was bei einer Behandlung in jedem Falle zu beachten wäre.

Einige Gemeinden haben sich schon bereit erklärt, ihren Bürgerinnen und Bürgern die SOS-Rettungsdosen zur Verfügung stellen zu wollen. Mit dabei ist beispielsweise die Bad Brückenauer Rhönallianz und die Gemeinde Maßbach in Kooperation mit der VR-Bank.

Die Dose kam über den Lions-Club Hanau nach Deutschland. Die Dose ist patentiert durch den Club. Die Capio-Klinik Bad Brückenau hat die Dose im Landkreis Bad Kissingen bekannt gemacht. Gemeinden, Beiräte oder Verbände, die die Dose erwerben möchten, um sie an die Bürger weiterzugeben, können dies über folgenden Link tun:

http://www.rettungsdose-shop.de/

 

Fragen zur SOS-Notfalldose beantwortet Antje Rink vom Projektmanagement „Demographie“ des Landkreises Bad Kissingen (0971/801 52 01).

 

Jugendzentrum Wildflecken App | Filmbeitrag

Die App-Gruppe ist bei der Jugendwerkstatt am 30.04.2016 in Wildflecken entstanden und hat sich einige Tage später im Jugendzentrum getroffen, um an ihren Plänen für eine eigene App zu feilen. Gekommen waren die Jugendlichen, Lambert Zumbrägel (Medienfachberater BJR), Tobias Köstler (Jugendbeauftragte), Boris Höttinger (Jugendpfleger/Pro Jugend), Antje Rink (Projektmanagement Demographie). Es wurde viel ausprobiert und in viele Richtungen diskutiert. Fest stand am Ende: Eine eigene App zu programmieren, erfordert entweder richtig gute Programmierkenntnisse oder eine Menge Geld. Schließlich gab es folgendes Fazit: Die Jugendlichen starten mit einer Website, die sich auf die Handyoberfläche gut anpassen lässt (z.B. über wordpress: BJR kann Accounts zur Verfügung stellen) à später ist ein Aufbau über eine APP gut möglich. Parallel dazu probieren die Jugendlichen sich darin aus, eine kleine App zum Jugendraum zu programmieren: Ampelsystem, das anzeigt Jugendraum auf oder zu / es ist jmd. da oder nicht. Hierzu könnte Apshed genutzt werden.  

Weitere Informationen liefert auch

Kontakt:
Boris Höttinger:  mobil:  0151.16895928
Email:  boris.hoettinger@projugend-kg.de


Neue Regelöffnungszeiten im JUZ Wildflecken, Die Höh 10 (Grundschule/Bibliothek)

Montag               16:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Mittwoch            16:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Donnerstag        16:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Montags und donnerstags wird Boris Höttinger während der Öffnungszeiten im Jugendraum Wildflecken anzutreffen sein.

Bundesausbildungszentrum der Bestatter | Filmbeitrag

Die Theo-Remmertz-Akademie ist eine gemeinnützige Einrichtung, die Träger der überbetrieblichen Ausbildung (ÜLU) für den Ausbildungsberuf “Bestattungsfachkraft” ist. Die ÜLU findet im Bundesausbildungszentrum der Bestatter (BAZ) in Münnerstadt statt.

Das BAZ ist im Februar 2005 im unterfränkischen Münnerstadt zur Durchführung der ÜLU und weiterer Fortbildungsmaßnahmen für Bestatter eröffnet worden.

THEO-REMMERTZ-AKADEMIE E. V.

Bundesausbildungszentrum der Bestatter

Seminarstr. 8-10

97702 Münnerstadt

Kontakt:

Frau Rosina Eckert

Tel.: ++49 (0)9733 / 7871-10
Fax: ++49 (0)9733 / 7871-15

eckert@bestatter.de

Jugendraum Münnerstadt | Filmbeitrag

Zum Folgetreffen nach dem Workshop im März sind am Abend 15 Jugendliche in den Jugendraum gekommen – auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Behandelt wurden die Themen kostenfreie WLAN-Hotspots, Jugendraum, Grillplatz an der Lauer und Leerstand.

Die Ergebnisse:

Eine Gruppe Jugendlicher trifft sich diese Woche Mittwoch, um einen Antrag für den Stadtrat zu formulieren, wo sich die Jugendliche kostenlose WLAN-Hotspots wünschen und warum. Unterstützt werden sie dabei vom Jugendbeauftragten, Klaus Schebler, und der Projektmanagerin, Antje Rink.

Von den Jugendlichen, die sich um den Leerstand kümmern wollten, war leider niemand anwesend: Es wurde beschlossen, dieses Thema bei einem separaten Treffen zu vertiefen, zu dem die Jugendlichen wieder persönlich eingeladen werden und bei dem es nur um das Thema Leerstand mit Fokus auf die ehemalige Metzgerei Wilz geht.

Das Thema Grillplatz an der Lauer wird gemeinsam mit der Jugendsozialarbeit an den Schulen (Frau Franziska Strohmer) umgesetzt. Das Vorgehen könnte sein: Jugendliche arbeiten mit der App Actionbound (BJR): Diese nutzen sie, um innerhalb eines bestimmten Zeitraumes (ca. 2 Wochen), alle Plätze einzufangen (per Bild, Video, Audio) die sich als Grillplatz an der Lauer eignen. Ausgewertet wird idealerweise mit Verantwortlichen vom Bauhof, die idealerweise weitere Unterstützung/Patenschaft für dieses Vorhaben bieten. Nachdem klar ist, welcher Ort am geeignetsten ist, soll der Grillplatz in eigener Arbeit zusammen mit dem Bauhof und ggf. auch engagierten Bürgern, die Lust auf das Thema haben errichtet werden. Der Grill soll abschließbar sein. Der Ort frei zugänglich für alle. Es soll schlussendlich auch eine Gruppe geben, die sich verantwortlich zeigt.

Der Jugendraum soll neue & verlässliche Öffnungszeiten bekommen. Hauptzielgruppe sind die 12-17 Jährigen gemeinsam mit den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge: Dazu werden sich der Jugendbeauftragte, Betreuer unbegleitete Flüchtlinge sowie die Jugendsozialarbeit an den Schulen zu einem Koordinierungstreffen finden. Dabei werden die praktikablen Öffnungszeiten eruiert. Ggf. unterstützt durch Listen an den Schulen, in denen sich die Schüler eintragen können. Unterdessen sollen die Jugendlichen per WhatsApp und / oder Facebook ihre Wünsche äußern, was sie gerne im Jugendraum haben möchten. Ziel ist es: Wenn Öffnungszeiten-Rhythmus steht, ggf. Anschaffungen für den Jugendraum erfolgt sind, soll eine kleine Einweihungsfeier steigen. Im Anschluss sollen die Jugendlichen die Gelegenheit bekommen weiter am Look des Jugendraumes zu arbeiten (Farbe, Poster, Möbel, etc.)

Jugendraum Münnerstadt.

Verantwortlich seit Oktober 2016:

René Felcht & Manuel Müller, Gemeindejugendpfleger (PRO Jugend)

rene.felcht@projugend-kg.de

manuel.mueller@projugend-kg.de

Informationen zu Öffnungszeiten, Aktivitäten, Aktionen, Programmen.
Netzwerk und Treffpunkt für Jugendliche aus Münnerstadt und Umgebung.
https://www.facebook.com/pg/jugendraum.muennerstadt/about/?ref=page_internal

Musikakademie Hammelburg | Filmbeitrag

Die Bayerische Musikakademie Hammelburg wurde als erste Landeseinrichtung dieser Art in der Bundesrepublik Deutschland im September 1980 eröffnet.

Die ersten zehn Jahre ihres Bestehens war die Akademie ausschließlich in den Räumen des Klosters Altstadt untergebracht. Die Erweiterungsneubauten wurden im Juli 1990 und im Juni 2004 eingeweiht. Der Akademiebereich im Klostergebäude wurde in den Jahren 2006 und 2007 modernisiert.

In Ihrer Arbeit hat die Bayerische Musikakademie Hammelburg in der musikalischen Bildung und Ausbildung für den gesamten nordbayerischen Raum Akzente gesetzt.

Gäste aus dem Ausland und natürlich aus allen Teilen der Bundesrepublik nutzen die Räumlichkeiten sowie die Kurs- und Seminarangebote in Hammelburg.

Die Bayerische Musikakademie Hammelburg e.V. dient

  • der Anregung, Fortbildung und Pflege des instrumentalen und vokalen Musizierens im Bereich der musikalischen Jugendarbeit,
  • der Fortbildung von Musiklehrern und Ensembleleitern aller Arten,
  • der Durchführung sonstiger berufsbegleitender Fortbildungsmaßnahmen,
  • der Durchführung von Arbeitstagungen und Begegnungen im Bereich der Musik,
  • der Durchführung von Kursen für kammermusikalisches Zusammenspiel, Ensemble- und Orchesterarbeit.

Kontakt:

Bayerische Musikakademie Hammelburg
Am Schlossberg
97762 Hammelburg
Tel.: 09732 78680

info@bmhab.de

www.musikakademie-hammelburg.de

Landkreis bringt erste eigene Notfallmappe heraus

DSC06725 Notfallmappe1 Notfallmappe3

Ein Unfall zu Hause oder unterwegs, eine plötzlich auftretende Erkrankung – wir alle kennen Situationen, in denen schnelles und umsichtiges Handeln erforderlich oder sogar lebensnotwendig werden kann. Wichtig ist dann dennoch, mit Besonnenheit und Ruhe zu reagieren. Leider ist das oft leichter gesagt als getan – immerhin kommen in unvorhersehbaren Ausnahmesituationen schnell Stress und Hektik auf. Um dem zuvorzukommen und den Betroffenen in solchen Momenten Hilfestellung zu leisten, hat das Projektmanagement „Demographie” des Landkreises    eine  Notfallmappe7Notfallmappe erarbeitet.

„Damit haben unsere Bürgerinnen und Bürger und die Menschen, die sich um sie kümmern, alle wichtigen Informationen auf einen Blick. Das gibt ihnen und denen, die helfen wollen, Sicherheit und die Gewissheit, gut gewappnet zu sein”, beschreibt Landrat Thomas Bold die Vorteile der Notfallmappe6Notfallmappe.

ist eine Art Leitfaden und zugleich Wegweiser, der stets sichtbar und griffbereit ist. Außerdem sind dort die wichtigsten Informationen und Ansprechpartner übersichtlich und leicht verständlich zu finden.

Mit der Notfallmappe will das Landratsamt sowohl Betroffenen als auch Personen, die im Notfall Hilfestellung leisten, eine Unterlage zur Verfügung stellen, die in verschiedenen Notsituationen unterstützen soll, um richtig und kompetent reagieren zu können. In der Notfallmappe kann man persönliche Daten, wichtige Rufnummern von Angehörigen, Ärzten oder Apotheken eintragen. Außerdem ist Platz für medizinische Informationen wie beispielsweise Blutgruppe, Allergien, Medikamenten-Unverträglichkeiten, Impfungen sowie einen Medikamenten-Plan. Ist ein Krankenhausaufenthalt erforderlich, ist außerdem eine Checkliste vorhanden, die die wichtigsten nötigen Utensilien und Habseligkeiten, die nicht vergessen werden sollten, aufführt.

Aufgrund dieser Informationen sollte die Mappe an einem sichtbaren und zugänglichen Ort in der Wohnung – beispielsweise neben dem Telefon – aufbewahrt werden. Wichtig ist aber auch, dass man die persönlichen Daten in der Mappe regelmäßig aktualisiert.

Die Notfallmappe ist ab sofort bei der Servicestelle im Foyer des Landratsamts zu haben. In den kommenden Wochen werden auch die Gemeinden und Beratungsstellen im Landkreis mit den Broschüren versorgt. Die Notfallmappe ist kostenlos und in den Bürgerbüros der Rathäuser erhältlich.