Zukunft gestalten!

Der Landkreis geht unter die Blogger – Themen Bildung und Demographie im Fokus

Außergewöhnliche Reiseziele, exotische Rezepte, Fashiontrends, Fitness- und Lifestyle Tipps – zu all diesen Themen finden sich tausende inspirierende Blogs im Netz.
Seit heute (Dienstag, 07.02.2017) ist auch der Foto- und Videoblog der Projektmanagements „Standortfaktor Bildung“ und „Demographie“ des Landkreises Bad Kissingen online:

„Der Umgang mit den Themen Bildung und Demografie entscheidet, wie sich der Landkreis insgesamt weiterentwickelt und welche Perspektiven der einzelne Bürger hat. Wir haben darum nach einem zeitgemäßen Format gesucht, um auf die Aktivitäten rund um Zukunftsthemen aufmerksam zu machen. Bloggen ist nicht nur ‚in‘, es ist auch sinnvoll“, findet Landrat Thomas Bold.

Was wird gebloggt und wie häufig?
In dem Blog werden Fotos und Kurzfilme veröffentlicht mit dem Ziel gute Beispiele zu kommunizieren und Chancen im Landkreis aufzuzeigen. Der Foto- und Videoblog soll zeigen, dass sich etwas bewegt und dass Menschen im Landkreis daran arbeiten, die Arbeits- und Lebensbedingungen stetig den sich verändernden Bedürfnissen anzupassen.
Der Foto-/ Videoblog ist eine Social-Media-Präsenz, die über einen längeren Zeitraum mit Inhalten gefüllt wird und somit immer auf dem aktuellsten Stand ist. Auch weitere Landkreisthemen mit Bezug zu Demographie und Bildung können über diese Plattform zusätzlich bekannt gemacht werden.

Warum ein Blog und keine klassische Homepage?
Im Blog als eine Art öffentliches Online-Tagebuch, können kurze Notizen, Eindrücke und Infos gestreut werden können. Das Blogformat wurde bewusst gewählt, um die Möglichkeit zu haben, immer wieder aktuelle gute Beispiele bekannt zu machen – kurz und knackig mittels Fotos oder Kurzfilmen. Da die Themen Bildung und Demografie für alle Bevölkerungsgruppen von Bedeutung sind, hat man dieses „junge“ und zugleich leicht verständliche Format gewählt.  Der Nutzer kann sich so innerhalb kurzer Zeit einen Eindruck von den Aktivitäten zu den Themen Demographie und Bildung im Landkreis machen.

Die Entscheidung für einen Blog fiel auch aufgrund des veränderten Mediennutzungsverhaltens. Informationen werden heutzutage anders wahrgenommen und auf anderen Kanälen kommuniziert als früher. Altbekannte Medien wie Zeitung, Radio und TV bekommen durch das Internet eine wachsende Konkurrenz – die vor allem heranwachsende Generationen gerne nutzen. Schon jetzt beziehen viele Bürgerinnen und Bürger einen Großteil Ihrer Informationen online.

Notfallmappe und SOS-Rettungsdose sorgen für Begeisterung

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Ein herzliches Willkommen empfing das Projektmanagement Demographie beim treffen der Seniorenunion in Oberthulba am Aschermittwoch. Eingeladen hatte der Vorsitzende Manfred Manger, Ehrengast war neben den Altbürgermeistern auch Bürgermeister Gotthard Schlereth, der gern vorbei kam und aus dem Rathaus berichtete.DSC_0006

 

Notfallmappe2Notfallmappe3Thema des Nachmittages war die Notfallmappe sowie die SOS-Rettungsdose, denn wenn Notarzt oder Ersthelfer ins Haus gerufen werden, um Hilfe zu leisten, dann gilt der erste Blick gilt dem Patienten. Was wäre, wenn der nächste Blick dem Kühlschrank gilt. Und zwar deshalb, weil sich darin ggf. eine auffällig rote Dose befindet – die sogenannte „SOS-Dose“. In der Dose sollte sich ein Formular mit den wichtigsten Patienteninformationen wie persönlichen Daten, Mitteilungen zu Hausarzt, Aufzählung einzunehmender Medikamente und im Notfall zu informierende Personen sein. Jedes Mitglied der Kreis-Seniorenunion erhält diese Dose kostenlos. Zwei kleine rote Aufkleber an der Haus- oder Wohnungstür und am Kühlschrank zeigen dann den Rettern, dass es hier eine solche Dose gibt. Denn im Notfall spart sie Zeit und rettet womöglich Leben.

Auch nach einer Notfallmappe wird im genannten Formular gefragt. Dieses Nachschlagewerk hat das Projektmanagement Demographie für die Landkreisbewohner entwickelt und den Senioren vorgestellt. Die Notfallmappe dient als Leitfaden, der den Rettungsdiensten, Krankenhäusern und Angehörigen, aber auch den Senioren selbst, als Nachschlagewerk und Gedankenstütze einen verdichteten Überblick gibt über die wichtigsten Informationen zum Patienten. Entwickelt wurde es in Zusammenarbeit mit Seniorenbeauftragten und Vertretern der Sozialverbände und Beratungsstellen.

Niemand müsse auf alle Fragen in der „Notfallmappe“ antworten, betonte die Referentin, die Einträge erfolgten rein auf freiwilliger Basis. Bei der Aufbewahrung der Mappe empfehle sie hingegen eine gewisse Umsicht, damit nicht Unberechtigte die dort eingegebenen Daten lesen könnten. Erhältlich sei die Broschüre bald in allen Rathäusern des Landkreises sowie bei der zuständigen Senioren-Betreuungsstelle im Landratsamt, selbstverständlich kostenlos. Ergänzende Hinweise gab die Referentin abschließend noch zur Wirksamkeit von Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Insbesondere, dass Geldinstitute diese nicht in jedem Fall anerkennen würden.

Bürgermeister Gotthard Schlereth, der auf Einladung des Vorsitzenden Manfred Manger die Senioren besuchte, informierte am Ende über das Fortkommen der gemeindlichen Bauvorhaben „Dorfplatz“ und „Kindergarten Thulba“.

Jugendzentrum Wildflecken App | Filmbeitrag

Die App-Gruppe ist bei der Jugendwerkstatt am 30.04.2016 in Wildflecken entstanden und hat sich einige Tage später im Jugendzentrum getroffen, um an ihren Plänen für eine eigene App zu feilen. Gekommen waren die Jugendlichen, Lambert Zumbrägel (Medienfachberater BJR), Tobias Köstler (Jugendbeauftragte), Boris Höttinger (Jugendpfleger/Pro Jugend), Antje Rink (Projektmanagement Demographie). Es wurde viel ausprobiert und in viele Richtungen diskutiert. Fest stand am Ende: Eine eigene App zu programmieren, erfordert entweder richtig gute Programmierkenntnisse oder eine Menge Geld. Schließlich gab es folgendes Fazit: Die Jugendlichen starten mit einer Website, die sich auf die Handyoberfläche gut anpassen lässt (z.B. über wordpress: BJR kann Accounts zur Verfügung stellen) à später ist ein Aufbau über eine APP gut möglich. Parallel dazu probieren die Jugendlichen sich darin aus, eine kleine App zum Jugendraum zu programmieren: Ampelsystem, das anzeigt Jugendraum auf oder zu / es ist jmd. da oder nicht. Hierzu könnte Apshed genutzt werden.  

Weitere Informationen liefert auch

Kontakt:
Boris Höttinger:  mobil:  0151.16895928
Email:  boris.hoettinger@projugend-kg.de


Neue Regelöffnungszeiten im JUZ Wildflecken, Die Höh 10 (Grundschule/Bibliothek)

Montag               16:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Mittwoch            16:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Donnerstag        16:00 Uhr bis 20:00 Uhr

Montags und donnerstags wird Boris Höttinger während der Öffnungszeiten im Jugendraum Wildflecken anzutreffen sein.

Jugendraum Münnerstadt | Filmbeitrag

Zum Folgetreffen nach dem Workshop im März sind am Abend 15 Jugendliche in den Jugendraum gekommen – auch unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Behandelt wurden die Themen kostenfreie WLAN-Hotspots, Jugendraum, Grillplatz an der Lauer und Leerstand.

Die Ergebnisse:

Eine Gruppe Jugendlicher trifft sich diese Woche Mittwoch, um einen Antrag für den Stadtrat zu formulieren, wo sich die Jugendliche kostenlose WLAN-Hotspots wünschen und warum. Unterstützt werden sie dabei vom Jugendbeauftragten, Klaus Schebler, und der Projektmanagerin, Antje Rink.

Von den Jugendlichen, die sich um den Leerstand kümmern wollten, war leider niemand anwesend: Es wurde beschlossen, dieses Thema bei einem separaten Treffen zu vertiefen, zu dem die Jugendlichen wieder persönlich eingeladen werden und bei dem es nur um das Thema Leerstand mit Fokus auf die ehemalige Metzgerei Wilz geht.

Das Thema Grillplatz an der Lauer wird gemeinsam mit der Jugendsozialarbeit an den Schulen (Frau Franziska Strohmer) umgesetzt. Das Vorgehen könnte sein: Jugendliche arbeiten mit der App Actionbound (BJR): Diese nutzen sie, um innerhalb eines bestimmten Zeitraumes (ca. 2 Wochen), alle Plätze einzufangen (per Bild, Video, Audio) die sich als Grillplatz an der Lauer eignen. Ausgewertet wird idealerweise mit Verantwortlichen vom Bauhof, die idealerweise weitere Unterstützung/Patenschaft für dieses Vorhaben bieten. Nachdem klar ist, welcher Ort am geeignetsten ist, soll der Grillplatz in eigener Arbeit zusammen mit dem Bauhof und ggf. auch engagierten Bürgern, die Lust auf das Thema haben errichtet werden. Der Grill soll abschließbar sein. Der Ort frei zugänglich für alle. Es soll schlussendlich auch eine Gruppe geben, die sich verantwortlich zeigt.

Der Jugendraum soll neue & verlässliche Öffnungszeiten bekommen. Hauptzielgruppe sind die 12-17 Jährigen gemeinsam mit den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge: Dazu werden sich der Jugendbeauftragte, Betreuer unbegleitete Flüchtlinge sowie die Jugendsozialarbeit an den Schulen zu einem Koordinierungstreffen finden. Dabei werden die praktikablen Öffnungszeiten eruiert. Ggf. unterstützt durch Listen an den Schulen, in denen sich die Schüler eintragen können. Unterdessen sollen die Jugendlichen per WhatsApp und / oder Facebook ihre Wünsche äußern, was sie gerne im Jugendraum haben möchten. Ziel ist es: Wenn Öffnungszeiten-Rhythmus steht, ggf. Anschaffungen für den Jugendraum erfolgt sind, soll eine kleine Einweihungsfeier steigen. Im Anschluss sollen die Jugendlichen die Gelegenheit bekommen weiter am Look des Jugendraumes zu arbeiten (Farbe, Poster, Möbel, etc.)

Jugendraum Münnerstadt.

Verantwortlich seit Oktober 2016:

René Felcht & Manuel Müller, Gemeindejugendpfleger (PRO Jugend)

rene.felcht@projugend-kg.de

manuel.mueller@projugend-kg.de

Informationen zu Öffnungszeiten, Aktivitäten, Aktionen, Programmen.
Netzwerk und Treffpunkt für Jugendliche aus Münnerstadt und Umgebung.
https://www.facebook.com/pg/jugendraum.muennerstadt/about/?ref=page_internal

Barrierefreiheit geht alle an

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Die barrierefreie Gemeinde” – Informationsnachmittag bietet Handwerkszeug für Gemeinden und Städte im Landkreis

Werbeschilder in der Fußgängerzone, Treppenstufen ins Rathaus oder ein Geldautomat mit Touchscreen – Barrieren im öffentlichen Raum machen den Alltag für Menschen mit Einschränkungen manchmal schwierig. Letzteres z.B. für Menschen mit Sehbehinderung.

Barrieren abbauen im öffentlichen Raum – das haben sich mittlerweile schon viele Gemeinden und Städte im Landkreis Bad Kissingen auf die Fahnen geschrieben und erste Schritte getan. Sich über weitere Möglichkeiten schlau machen und austauschen wollen weiterhin viele – daher war der Fachnachmittag in Bad Kissingen gut besucht. Rund 50 Vertreter aus den Kommunen – darunter Bürgermeister, Räte, Seniorenbeauftragte und Mitarbeiter der Bauverwaltung – informierten sich.

„Wichtig aber ist eine Strategie und keine Salamitaktik.” Das betonte Daniela Kircher, Bauoberrätin bei der Regierung von Unterfranken beim Fachnachmittag „Die Barrierefreie Gemeinde – Leitfaden und Checklisten”. Eingeladen hatte Landrat Thomas Bold. Die Teilnehmer des Fachnachmittags bekamen wichtige Impulse, wie das Thema „Die barrierefreie Gemeinde” nicht nur richtig anpackt, sondern auch immer wieder nachgehalten werden kann.

Vorgestellt wurde der Leitfaden „Die barrierefreie Gemeinde”, herausgegeben vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr – ein sehr gelungenes Handwerkszeug für die Umsetzung in die Praxis. Außerdem berichtete Armin Kraus von der Bayerischen Architektenkammer über die gesetzlichen Grundlagen zur Barrierefreiheit bei öffentlichen Bauvorhaben. Antje Rink vom Projektmangement „Demographie” des Landkreises Bad Kissingen stellte schließlich die drei Checklisten vor, die extra für engagierte Bürger, Senioren und Behindertenvertreter zusammen mit dem Kreisverband des VdK erarbeitet wurden und das Aufzeigen von Barrieren in der Gemeinde erleichtern sollen. „Die Checklisten können als Instrument zur Bürgerbeteiligung benutzt werden, wenn Gemeinden das Thema Barrierefreiheit strategisch angehen wollen. Die Checklisten können aber auch als Orientierung für eine Ortsbegehung genutzt werden”, heißt es vom Projektmangement „Demographie”.

Das bestätigte auch der dritte Referent des Nachmittages, Eberhard Grünzinger vom VdK, Abteilung Ehrenamt und Soziale Praxis. Er war extra aus München angereist und ermutigte alle Anwesenden zur Nutzung von Checkliste und Ortsbegehung, um das Thema Barrierefreiheit in der Gemeinde zu verankern. „Wichtig ist, auch Betroffene dazu zu holen. Zum Beispiel Menschen mit Geh- und Sehbehinderung. Denn was für Gehbehinderte vielleicht barrierefrei ist, kann für Sehbehinderte erst zur Barriere werden. Man lernt, Kompromisse zu machen.” sagte Grünzinger bei seinen Ausführungen.

2017 soll es eine Bilanzveranstaltung geben und die Erfahrungen bei der Anwendung der Checklisten und der Durchführung von Ortsbegehungen ausgewertet werden.

Die Checklisten stehen ab sofort zum Download zur Verfügung auf der Seite des Landkreises unter Zukunft gestalten/ Regionalmanagement/ Projektmanagement Demographie im Fokus. Der Leitfaden des Staatsministeriums kann als Broschüre bestellt oder ebenfalls auf der Seite des Staatsministeriums heruntergeladen werden.

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Landkreis bringt erste eigene Notfallmappe heraus

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Ein Unfall zu Hause oder unterwegs, eine plötzlich auftretende Erkrankung – wir alle kennen Situationen, in denen schnelles und umsichtiges Handeln erforderlich oder sogar lebensnotwendig werden kann. Wichtig ist dann dennoch, mit Besonnenheit und Ruhe zu reagieren. Leider ist das oft leichter gesagt als getan – immerhin kommen in unvorhersehbaren Ausnahmesituationen schnell Stress und Hektik auf. Um dem zuvorzukommen und den Betroffenen in solchen Momenten Hilfestellung zu leisten, hat das Projektmanagement „Demographie” des Landkreises    eine  Notfallmappe7Notfallmappe erarbeitet.

„Damit haben unsere Bürgerinnen und Bürger und die Menschen, die sich um sie kümmern, alle wichtigen Informationen auf einen Blick. Das gibt ihnen und denen, die helfen wollen, Sicherheit und die Gewissheit, gut gewappnet zu sein”, beschreibt Landrat Thomas Bold die Vorteile der Notfallmappe6Notfallmappe.

ist eine Art Leitfaden und zugleich Wegweiser, der stets sichtbar und griffbereit ist. Außerdem sind dort die wichtigsten Informationen und Ansprechpartner übersichtlich und leicht verständlich zu finden.

Mit der Notfallmappe will das Landratsamt sowohl Betroffenen als auch Personen, die im Notfall Hilfestellung leisten, eine Unterlage zur Verfügung stellen, die in verschiedenen Notsituationen unterstützen soll, um richtig und kompetent reagieren zu können. In der Notfallmappe kann man persönliche Daten, wichtige Rufnummern von Angehörigen, Ärzten oder Apotheken eintragen. Außerdem ist Platz für medizinische Informationen wie beispielsweise Blutgruppe, Allergien, Medikamenten-Unverträglichkeiten, Impfungen sowie einen Medikamenten-Plan. Ist ein Krankenhausaufenthalt erforderlich, ist außerdem eine Checkliste vorhanden, die die wichtigsten nötigen Utensilien und Habseligkeiten, die nicht vergessen werden sollten, aufführt.

Aufgrund dieser Informationen sollte die Mappe an einem sichtbaren und zugänglichen Ort in der Wohnung – beispielsweise neben dem Telefon – aufbewahrt werden. Wichtig ist aber auch, dass man die persönlichen Daten in der Mappe regelmäßig aktualisiert.

Die Notfallmappe ist ab sofort bei der Servicestelle im Foyer des Landratsamts zu haben. In den kommenden Wochen werden auch die Gemeinden und Beratungsstellen im Landkreis mit den Broschüren versorgt. Die Notfallmappe ist kostenlos und in den Bürgerbüros der Rathäuser erhältlich.

Jugendrat Geroda-Platz baut einen Grillplatz

Nach wochenlangen Arbeiten war der neue Grillplatz endlich fertig. Quasi aus dem Nichts auf grüner Wiese haben die Jugendlichen mit Unterstützung vom Bürgermeister und dem Bauhof einen Grillplatz gebaut. Die feierliche Einweihung für die Geröder und Plätzer fand statt am Samstag, 06.08.2016 ab 16:00 Uhr auf dem Grillplatz. An einer Wäscheleine waren Fotos angebracht, die den Baufortschritt dokumentiert haben. Für Verpflegung war gesorgt, denn schließlich dürfen Würstchen auf einem Grillplatz nicht fehlen. Bürgermeister Alexander Schneider sprach ein Grußwort und Pfarrer Carsten Friedel segnete den Platz.

Es war zwar windig und kalt für einen Samstag im August, dennoch waren viele neugierige Einwohner gekommen, um sich das erste Projekt des neu gewählten Jugendrates anzuschauen:

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Jugendtreff Bad Brückenau | Filmbeitrag

Die Befürchtung, niemand würde kommen, hat sich nicht bewahrheitet: Nachdem die Musikschule am Samstag ihr Konzert beendet hatte, kamen einundzwanzig Jugendliche um kurz nach eins in die Georgi-Kurhalle, um ihre Meinung zu sagen. Dazu eingeladen hatte Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks und der Jugendbeauftragte Benjamin Wildenauer. Durch den Nachmittag geleitet und moderiert haben Antje Rink vom Projektmanagement Demographie und Boris Höttinger, der Gemeindejugendpfleger. Und das Mitteilungsbedürfnis war überraschend groß:

Der Samstag hat gezeigt, es gibt sie doch, die interessierten und engagierten Jugendlichen, die ihre Stadt mitgestalten wollen und einen anerkannten Treffpunkt für die Jugend haben möchten. Das zumindest haben die Jugendlichen in der Georgi-Kurhalle am Samstag geäußert. Und es gibt einiges, das ihnen fehlt:

Eine Kommunikationsplattform zum Beispiel, über die sich die Jugendlichen informieren und austauschen können – beispielsweise eine Homepage. Sie wollen regelmäßig ihre Meinung sagen und ein Sprachrohr für die Jugend haben. Das könnte ein Jugendparlament sein, vielleicht reicht aber auch der monatliche Besuch der Bürgermeisterin im JUZ zum gegenseitigen Austausch. Das gilt es bei einem nächsten Treffen genauer herauszufinden. Und dann ist da ja noch der Jugendbeauftragte, Benjamin Wildenauer, der am Samstag immer wieder gute Tipps gab, den einige der Jugendlichen aber auch noch gar nicht kannten. Er hat angeboten, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wenn es um die Vorbereitung und das Einbringen von Anträgen in den Stadtrat geht.

Wichtigstes Thema war natürlich das Jugendzentrum: Vor allem schöner soll es werden, so der Tenor der anwesenden Jugendlichen. Und es soll dort auch Veranstaltungen und Angebote geben, die für viele interessant sind. Hilfreich war es an diesem Nachmittag, dass auch aktive Mitglieder des Betreibervereins Jugendbewegung e.V. Bad Brückenau dabei waren und von ihren Erfahrungen des JUZ-Betriebes berichtet haben. Das hat die Anwesenden nur ermutigt: Ein Team JUZ soll es geben, vielleicht neue Regelungen zu den Mitgliedsbeiträgen, damit Schüler etwas besser wegkommen. Auf jeden Fall hundert neue Mitglieder für den Verein, damit es eine neue Generation gibt, die dann auch was bewegen kann. Zugegeben, das ist ein ambitioniertes Ziel, das nicht gleich morgen realisiert sein wird. Fest aber stehen die ersten Schritte: Nächstes Treffen am Montag 25.07.2016, 16 Uhr im JUZ. Ziel ist es dann, eine neue Vision zu entwerfen. Ein Plan zum künftigen Erscheinungsbild. Damit wollen die Jugendlichen dem JUZ endlich neues Leben einhauchen, das einigermaßen von Dauer ist.

Alle Jugendlichen, die Interesse an der JUZ-Gestaltung haben, gerne mitmachen möchten und vielleicht auch den Pinsel schwingen wollen, sind am 25.07.2016 um 16 Uhr ins JUZ herzlich eingeladen.

Aktuelle Entwicklungen: Nachdem das Jugendzentrum jahrelang durch einen abwesenden Verein und Vereinsvorstand eher still lag, hat der Verein zum Ende des Jahres 2016 das Nutzungsrecht der Räume gekündigt und das Jugendzentrum kann neu belebt werden. 

In den kommenden Monaten soll es ein Treffen geben, das klären soll, wie es mit dem Jugendverein und dem städtischen Jugendzentrum weitergeht.

Antworten bei Fragen gibt:

Boris Höttinger, Gemeindejugendpfleger

boris.hoettinger@projugend-kg.de

KompetenzNetzwerk Demenz |2. Netzwerktreffen, Juni 2016, Bad Brückenau

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Beim zweiten Netzwerktreffen in der Georgi-Kurhalle waren 39 Akteure anwesend. Antje Rink vom Projektmanagement Demographie informierte über den Stand der Bewerbung um Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“. Bezüglich des Budget /eigenen Mittel aus „Einnahmen“ hat Frau Rink vorgeschlagen, für 2017/2018 mit jeweils 300 Euro aus Teilnehmerbeiträgen (für Veranstaltungen) zu kalkulieren, was bei 20 gerechneten Teilnehmern einen Beitrag von 15 Euro bedeutet. Es gab keine Einwände. Außerdem erläuterte Frau Rink, dass die Hauptausgaben für 2017/2018 bei den Positionen Honorarkräfte (Referenten) und Öffentlichkeitsarbeit (Druck von Infomaterial/PR) liegen mit. Auch hier gab es keine Nachfragen. Abschließend stellte Frau Rink kurz die sich abzeichnende Organisationsstruktur des Netzwerkes vor, bestehend aus Steuerungsgruppe, Arbeitsteams und Forum.

Das Ergebnis waren erste Zielformulierungen und mögliche Maßnahmen. Die Erstellung von Arbeitsprotokollen und Verteilern erfolgte schließlich teamintern. Alle Teams haben sich für September zu separaten Treffen verabredet. Nächstes Netzwerktreffen 09.11.2016 Kursaal Bad Bocklet.

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Startschuss für KompetenzNetzwerk Demenz

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Über sechzig geladene Teilnehmer sind am 16. April in die Georgi-Kurhalle nach Bad Brückenau gekommen. Das Projektmanagement Demographie (Antje Rink) hat die Auswertung der Fragebögen vorgestellt und daraus mögliche Ziele der Netzwerkarbeit abgeleitet. Der Vortrag von Matthias Matlachowski (Dt. Alzheimer Gesellschaft) hat den Zusammenhang zwischen steigendem Alter und dem Auftreten von Demenz anschaulich dargestellt: Je älter die Menschen, desto höher die Wahrscheinlichkeit an Demenz zu erkranken. Das bedeutet mehr ältere Menschen in Zukunft, mehr Fälle von Demenz und Fachleute sowie Angehörige, die damit umgehen müssen. Es begann schon ein reger Austausch unter den Anwesenden. Die Gespräche vertieften sich vor allem im Anschluss an den offiziellen Teil, bei Getränken und leckeren Häppchen. Die Auswertung der Fragebögen und die Wortmeldungen beim Netzwerktreffen haben noch einmal die Ziele des Netzwerkes bestätigt!

  1. Fachaustausch und Kooperation, Informieren und bei Bedarf Qualifizieren der Akteure im Netzwerk,
  2. Informationen und Angebote für Demenzkranke und deren Angehörige vermitteln, pflegen, ausbauen oder bei Bedarf entwickeln,
  3. Hemmschwellen und Ängste in Bezug auf die Krankheit spürbar abbauen.

Es kam zur Einigung über die Organisation des Netzwerkes: Bildung von Steuerungsebene und Arbeitsebene, Einigung auf Tagungsrhythmus des Forums. Die Anwesenden einigten sich auf erste Arbeitsinhalte und Bildung der zugehörigen Aktionsgruppen. 

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