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Die barrierearme Kommune – Lebensraum für alle!

Die Themen barrierefreies Bauen und Wohnen haben in den vergangenen Jahren rasant an Bedeutung gewonnen: Barrierefreiheit hat Einzug gehalten in Bauordnungen, das Förderwesen und ist zu einem bedeutenden Aspekt bei öffentlichen Bauvorhaben geworden.  Barrierefreiheit ist aber nicht nur der Wegfall von Stufen und Leitsystemen für Sehbehinderte. Die Notwendigkeit zum Abbau von Barrieren betrifft auch unsere Sprache – vor allem die Behördensprache, denn einer von drei Bürgern in unserem Landkreis kann nicht gut lesen. Untersuchungen besagen, dass ¼ unserer Mitmenschen von einfacher Sprache profitieren, weil sie den Sachzusammenhang sonst nicht verstehen wurden. Wie aber lässt sich die Sprache einer Behörde zum Beispiel auf Internetseiten, in Bekanntmachungen, Einladungen oder Schreiben vereinfachen? Antworten darauf lieferte die Referentin Annika Hörenberg, vom Netzwerk verständliche Sprache in Würzburg bei der Fachveranstaltung „Die barrierearme Kommune – Lebensraum für alle“ am 26.07.2018 in der Markthalle Hammelburg. Eingeladen waren Bürgermeister, Stadt- und Gemeinderäte, Senioren- und Behindertenbeauftragte aus dem Landkreis und auch Landrat Thomas Bold begrüßte gerne zu dem spannenden Thema. Auch Bürgermeister Armin Warmuth freute sich über das Interesse aus den Kommunen.

Neben dem Input zu einfacher Sprache, lieferte das Regionalmanagement des Landkreises Bad Kissingen Erkenntnisse aus der zweijährigen Beschäftigung mit dem Thema barrierearme Kommune. Das beinhaltete u.a. die Arbeitshilfen mit Checklisten zur unabhängigen Ortsbegehung sowie die Abschlussbroschüre mit Infos zu den Ortsbegehungen und Vor-Ort-Erfahrung zur teilweise unkomplizierten Umsetzung von Maßnahmen.

Abschließend informierte der Stadtbaumeister Detlef Mohr über die Anpassungsmaßnahmen an die Barrierefreiheit in der Stadt und es gab für alle Besucher eine Begehung der modernen und barrierefreien Bushaltestelle, angeleitet durch den Leiter des KOB, Klaus Schubert.

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