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Zuhause daheim – Fortsetzung folgt

MediaFoto1 Mediafoto2 Bürgermeister Gotthard Schlereth, Seniorenbeauftragte Markt Oberthulba und MAnfred Manger Seniorenunion

Zuhause ist kein Ort, sondern ein Gefühl“ besagt ein Spruch, der regelmäßig Wohnungswände ziert. Gerade im Alter verbringen wir immer mehr Zeit im Zuhause. Von daher ist es wichtig, dass dieser Ort unseren Ansprüchen gerecht wird und wir uns dort wohlfühlen. Selbstbestimmt, stolperfrei und sicher wollen wir idealerweise leben. Wie das möglich ist, zeigte die Vortragsreihe „Zuhause daheim – Informationen zum Wohnen im Alter“ gestern (09.11.2017) im Pfarrsaal Oberthulba. Organisiert von den Projektmanagements „Demographie“ und „Mitten im Ort“, beide gefördert durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat, gab die Veranstaltung an verschiedenen Stationen im Landkreis Hilfestellung zum Thema selbstbestimmt Wohnen auch im Alter. So bekamen die interessierten Besucher gestern Abend wertvolle Tipps zum Für und Wider vom Betreuten Wohnen oder Service Wohnen, wie es unter anderem die Carl-von Hess-Stiftung anbietet. Über die Entstehung und Umsetzung einer solchen Wohnform berichtete exemplarisch Albrecht Eyrich-Halbig von Eyrich-Halbig-Holzbau GmbH, die ein Betreutes Wohnen in Oberthulba geplant und verwirklicht haben.

Der Vortrag machte deutlich, dass Betreutes Wohnen Vorteile haben kann, wenn ältere Menschen beim Wohnen in den eigenen vier Wänden nach und nach mehr Unterstützung benötigen, denn bei dieser Wohnform gibt es immer einen Kümmerer, der regelmäßig vorbeischaut, guckt ob alles stimmt und wo ggf. Unterstützung nötig ist.

Wer doch lieber im gewohnten Umfeld bleiben möchte, konnte sich mittels Erlebnisberichten und kostenfreiem Informationsmaterial inspirieren lassen. Neben einem kleinen Trickfilm gab es kostenfrei die begehrte Broschüre “Daheim wohnen bleiben! – Beratung zur Wohnungsanpassung für altersgerechtes Wohnen” vom Verein Stadtteilarbeit in München mit zahlreichen bebilderten Bespielen, Checklisten und einer Übersicht zu Fördermitteln.

Sicher ohne Stolperfallen zuhause unterwegs zu sein ist das eine. Sicher sein das andere. Gerade Senioren geraten immer öfter ins Visier der Diebe und Betrüger. Wie man sich dagegen schützen kann, verriet Roland Schmied von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle. Vor Enkeltrick, Schockanrufern und dubiosen Haustürgeschäften sollten die Besucher der Veranstaltung in Bad Kissingen nun gewappnet sein.

In 2017 stand bei der Vortragsreihe die Praxis im Fokus: Es wurden viele Erfahrungsberichte und Beispiele gegeben rund um das Thema „Wohnen im Alter“. Bauherren informierten aus erster Hand über ihre Erfahrungen mit dem barrierefreien (Um-) Bauen und gaben wertvolle Tipps mit auf den Weg. Betreiber alternativer Wohnformen stellen sich und ihre Wohnform vor und berichten über deren Umsetzung. Außerdem gab Roland Schmied von der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Schweinfurt sehr anschaulich und eindrucksvoll Hinweise zur Sicherheit in den eigenen vier Wänden sowie am Telefon.

Im kommenden Jahr wird die Reihe fortgesetzt, dann wieder in den größeren Orten des Landkreises und verstärkt mit Diskussionsrunden-Charakter.

Organisiert wird die Vortragsreihe von den Projektmanagements „Demographie“ und „Mitten im Ort“ des Landkreises Bad Kissingen, beide gefördert durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat. Bei Fragen können Sie sich gerne an die Projektmanagerinnen Antje Rink (0971/801-5201) und Anke Barthel (0971/801-5190) wenden.

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