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Was passiert wenn…?

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Im Landkreis Bad Kissingen sind viele engagierte Menschen täglich unterwegs und kümmern sich ehrenamtlich vor allem um ältere Mitbürger. Dabei ist die Arbeit gerade mit Senioren sehr vielseitig und manchmal eine enorme Herausforderung. Ältere Menschen sind so unterschiedlich wie das Leben selbst und manchmal ist es nicht einfach, das passende Angebot zu stricken oder immer die richtige Antwort parat zu haben. Und was ist eigentlich, wenn etwas passiert, bei einem ehrenamtlichen Einsatz? Antworten darauf lieferte das 2. Austausch- und Vernetzungstreffen der Beauftragten für die Seniorenarbeit im Landkreis Bad Kissingen, im Rhön-Saale Gründer- und Innovationszentrum (27.10.2017).

Die Teilnehmer erfuhren beim Vortrag von Reinhard Anger, seniorTrainer bei EFI Bayern e.V. Wichtiges über das Thema Haftung und Versicherungsschutz für Ehrenamtliche. Dazu stellten die Teilnehmer anschließend viele Fragen, die der Referent kompetent beantwortete. „Lassen Sie es von der Gemeinde schriftlich festhalten, für welche Tätigkeiten Sie im Auftrag der Gemeinde unterwegs sind“, erläuterte Anger „Und fragen Sie bei der Gelegenheit nach, wie überhaupt der Versicherungsschutz der Gemeinde geregelt ist. Gegebenenfalls muss hier etwas aktualisiert werden.“ Mit diesen und anderen praktischen Tipps zog der Referent seine Hörer in den Bann.

Das blieb auch so, als nach einer Vernetzungspause die Führung durch das Zentrum für Telemedizin anstand. „Das, was Sie hier sehen, ist erst der Anfang dessen, was im digitalen Sektor in den nächsten Jahren noch möglich sein wird. Dabei ist uns der Datenschutz sehr wichtig“, wusste der ZTM-Mitarbeiter Waldemar Pautow zu berichten. Mit durchdachten Antworten auf die Fragen und Bedenken der Zuhörer insbesondere zum Persönlichkeitsschutz konnte Pautow die Zuhörer für sich und die Chancen der Telemedizin sowie der technischen Assistenzsysteme gewinnen. Letztere sollen den Verbleib in den eigenen vier Wänden erleichtern. Auch Kosten und Möglichkeiten eine finanzielle Förderung zu erhalten, interessierte die Zuhörer.

„Eine gute Sache“ seien die Austausch- und Vernetzungstreffen der Seniorenbeauftragten und der vielen Freiwilligen, stellten die Teilnehmer fest und sammelten schon Themen für ein nächstes Treffen. Dabei wird es im Frühjahr 2018 um die Frage Mobilität – Trends, Bedürfnisse und gute Beispiele.

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