Alternative Wohnformen im ländlichen Raum

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Die meisten Menschen im Landkreis Bad Kissingen haben den Wunsch, in vertrauter Umgebung und persönlichem Wohnumfeld alt werden zu können. Wie können Akteure in der Bauwirtschaft, kommunale Vertreter und engagierte Menschen dieser Nachfrage entsprechen – durch planerische Angebote, durch das Initiieren von Wohnprojekten und das Vermitteln von Kompetenzen? Antworten darauf und Handwerkszeug für den Umgang mit der Thematik lieferte der Fachvormittag „Alternative Wohnformen im ländlichen Raum“ am Dienstag (24. Oktober 2017), von 09.00 – 12.30 Uhr, im Landratsamt Bad Kissingen, Obere Marktstraße 6. Mehr als fünfzig teilweise geladene Gäste waren in den großen Sitzungssaal gekommen und den Referenten mit Spannung gefolgt. So lieferte Sabine Wenng von der Koordinationsstelle “Wohnen im Alter” wertvolle Informationen zu den Wohnwünsche und deren Förderung, den Trends bei alternativen Wohnformen und den Besonderheit im Flächenlandkreis. Außerdm erläuterte die Referentin das Förderprojekt Selbstbestimmt Leben im Alter (SeLA) als Angebot der Staatsregierung.

Johann Lechner von der Regierung von Unterfranken ging in seinen Ausführungen auf die Fördermöglichkeiten für Kommunen, Wohnungswirtschaft und Private ein. Nach einer kurzen Vernetzungspause sprach der Geschäftsführer des Zentrums für Telemedizin in Bad Kissingen (ZTM) über Trends und Einsatz von Technischen Assistenzsystemen in Wohnprojekten. Als Best Practice Beispiele lieferten Joachim und Eva-Maria Pietzcker ihre Erfahrungsberichte mit der Initiierung und Umsetzung eines Wohnprojektes im Bestand – das Badhaus Schnaittach. Christian Wittmann stellte anhand seines Beispiels in Friesenhausen die Entstehung und Umsetzung eines Quartiers vor.

 

 

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