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Notfallmappe und SOS-Rettungsdose sorgen für Begeisterung

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Ein herzliches Willkommen empfing das Projektmanagement Demographie beim treffen der Seniorenunion in Oberthulba am Aschermittwoch. Eingeladen hatte der Vorsitzende Manfred Manger, Ehrengast war neben den Altbürgermeistern auch Bürgermeister Gotthard Schlereth, der gern vorbei kam und aus dem Rathaus berichtete.DSC_0006

 

Notfallmappe2Notfallmappe3Thema des Nachmittages war die Notfallmappe sowie die SOS-Rettungsdose, denn wenn Notarzt oder Ersthelfer ins Haus gerufen werden, um Hilfe zu leisten, dann gilt der erste Blick gilt dem Patienten. Was wäre, wenn der nächste Blick dem Kühlschrank gilt. Und zwar deshalb, weil sich darin ggf. eine auffällig rote Dose befindet – die sogenannte „SOS-Dose“. In der Dose sollte sich ein Formular mit den wichtigsten Patienteninformationen wie persönlichen Daten, Mitteilungen zu Hausarzt, Aufzählung einzunehmender Medikamente und im Notfall zu informierende Personen sein. Jedes Mitglied der Kreis-Seniorenunion erhält diese Dose kostenlos. Zwei kleine rote Aufkleber an der Haus- oder Wohnungstür und am Kühlschrank zeigen dann den Rettern, dass es hier eine solche Dose gibt. Denn im Notfall spart sie Zeit und rettet womöglich Leben.

Auch nach einer Notfallmappe wird im genannten Formular gefragt. Dieses Nachschlagewerk hat das Projektmanagement Demographie für die Landkreisbewohner entwickelt und den Senioren vorgestellt. Die Notfallmappe dient als Leitfaden, der den Rettungsdiensten, Krankenhäusern und Angehörigen, aber auch den Senioren selbst, als Nachschlagewerk und Gedankenstütze einen verdichteten Überblick gibt über die wichtigsten Informationen zum Patienten. Entwickelt wurde es in Zusammenarbeit mit Seniorenbeauftragten und Vertretern der Sozialverbände und Beratungsstellen.

Niemand müsse auf alle Fragen in der „Notfallmappe“ antworten, betonte die Referentin, die Einträge erfolgten rein auf freiwilliger Basis. Bei der Aufbewahrung der Mappe empfehle sie hingegen eine gewisse Umsicht, damit nicht Unberechtigte die dort eingegebenen Daten lesen könnten. Erhältlich sei die Broschüre bald in allen Rathäusern des Landkreises sowie bei der zuständigen Senioren-Betreuungsstelle im Landratsamt, selbstverständlich kostenlos. Ergänzende Hinweise gab die Referentin abschließend noch zur Wirksamkeit von Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Insbesondere, dass Geldinstitute diese nicht in jedem Fall anerkennen würden.

Bürgermeister Gotthard Schlereth, der auf Einladung des Vorsitzenden Manfred Manger die Senioren besuchte, informierte am Ende über das Fortkommen der gemeindlichen Bauvorhaben „Dorfplatz“ und „Kindergarten Thulba“.

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