Jugendtreff Bad Brückenau | Filmbeitrag

Die Befürchtung, niemand würde kommen, hat sich nicht bewahrheitet: Nachdem die Musikschule am Samstag ihr Konzert beendet hatte, kamen einundzwanzig Jugendliche um kurz nach eins in die Georgi-Kurhalle, um ihre Meinung zu sagen. Dazu eingeladen hatte Bürgermeisterin Brigitte Meyerdierks und der Jugendbeauftragte Benjamin Wildenauer. Durch den Nachmittag geleitet und moderiert haben Antje Rink vom Projektmanagement Demographie und Boris Höttinger, der Gemeindejugendpfleger. Und das Mitteilungsbedürfnis war überraschend groß:

Der Samstag hat gezeigt, es gibt sie doch, die interessierten und engagierten Jugendlichen, die ihre Stadt mitgestalten wollen und einen anerkannten Treffpunkt für die Jugend haben möchten. Das zumindest haben die Jugendlichen in der Georgi-Kurhalle am Samstag geäußert. Und es gibt einiges, das ihnen fehlt:

Eine Kommunikationsplattform zum Beispiel, über die sich die Jugendlichen informieren und austauschen können – beispielsweise eine Homepage. Sie wollen regelmäßig ihre Meinung sagen und ein Sprachrohr für die Jugend haben. Das könnte ein Jugendparlament sein, vielleicht reicht aber auch der monatliche Besuch der Bürgermeisterin im JUZ zum gegenseitigen Austausch. Das gilt es bei einem nächsten Treffen genauer herauszufinden. Und dann ist da ja noch der Jugendbeauftragte, Benjamin Wildenauer, der am Samstag immer wieder gute Tipps gab, den einige der Jugendlichen aber auch noch gar nicht kannten. Er hat angeboten, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wenn es um die Vorbereitung und das Einbringen von Anträgen in den Stadtrat geht.

Wichtigstes Thema war natürlich das Jugendzentrum: Vor allem schöner soll es werden, so der Tenor der anwesenden Jugendlichen. Und es soll dort auch Veranstaltungen und Angebote geben, die für viele interessant sind. Hilfreich war es an diesem Nachmittag, dass auch aktive Mitglieder des Betreibervereins Jugendbewegung e.V. Bad Brückenau dabei waren und von ihren Erfahrungen des JUZ-Betriebes berichtet haben. Das hat die Anwesenden nur ermutigt: Ein Team JUZ soll es geben, vielleicht neue Regelungen zu den Mitgliedsbeiträgen, damit Schüler etwas besser wegkommen. Auf jeden Fall hundert neue Mitglieder für den Verein, damit es eine neue Generation gibt, die dann auch was bewegen kann. Zugegeben, das ist ein ambitioniertes Ziel, das nicht gleich morgen realisiert sein wird. Fest aber stehen die ersten Schritte: Nächstes Treffen am Montag 25.07.2016, 16 Uhr im JUZ. Ziel ist es dann, eine neue Vision zu entwerfen. Ein Plan zum künftigen Erscheinungsbild. Damit wollen die Jugendlichen dem JUZ endlich neues Leben einhauchen, das einigermaßen von Dauer ist.

Alle Jugendlichen, die Interesse an der JUZ-Gestaltung haben, gerne mitmachen möchten und vielleicht auch den Pinsel schwingen wollen, sind am 25.07.2016 um 16 Uhr ins JUZ herzlich eingeladen.

Aktuelle Entwicklungen: Nachdem das Jugendzentrum jahrelang durch einen abwesenden Verein und Vereinsvorstand eher still lag, hat der Verein zum Ende des Jahres 2016 das Nutzungsrecht der Räume gekündigt und das Jugendzentrum kann neu belebt werden. 

In den kommenden Monaten soll es ein Treffen geben, das klären soll, wie es mit dem Jugendverein und dem städtischen Jugendzentrum weitergeht.

Antworten bei Fragen gibt:

Boris Höttinger, Gemeindejugendpfleger

boris.hoettinger@projugend-kg.de

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